Ich erinnere mich noch gut, wie ich das erste Mal einen Ton angeschlagen habe: Ein klarer, vibrierender Klang füllte den Raum. Kurz darauf bemerkte ich, wie sich die Aufmerksamkeit veränderte – nicht dramatisch, aber spürbar. Manche Menschen entspannen schnell beim Klang, andere nehmen ihn neutral wahr oder brauchen etwas Zeit, sich daran zu gewöhnen. Alles ist richtig so.
Neurozentriert betrachtet wirken die Töne der Koshi wie kleine Impulse ans Nervensystem: Sie geben dem Gehirn Informationen über Schwingung, Tonhöhe und Resonanz. Das kann die Wahrnehmung im Körper schärfen und zeigt, wie fein unser System auf Geräusche reagiert. Schon wenige Sekunden des bewussten Hörens reichen, um die Wirkung nachzuvollziehen.
Ein kleiner Impuls zum Ausprobieren:
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Anschlagen und einfach zuhören, ohne den Klang zu bewerten.
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Beobachten, wie sich der Ton entwickelt und welche Nuancen hörbar werden.
Die Koshi ist kein „Muss“ und keine Entspannungsmaschine. Sie ist ein Instrument, das man entdecken kann, um zu sehen, wie Klänge entstehen und sich entfalten.
Wer möchte, kann die Koshi in Aktion sehen: Auf meinem WhatsApp Kanal gibt es ein kurzes Video mit der Koshi im Schnee!
Hinweis:
Die Nutzung von Instrumenten oder Übungen erfolgt auf eigene Verantwortung.

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