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Sonntag, 9. August 2026

Chronische Schmerzen: Die 7 häufigsten Denkfehler

 



Wer schon lange mit Schmerzen lebt, hat meist vieles ausprobiert. Medikamente, Physiotherapie, Massagen, Dehnübungen oder Entspannung. Manche Maßnahmen helfen kurzzeitig, andere gar nicht.

Mit der Zeit entstehen Überzeugungen darüber, was Schmerzen auslöst und was helfen könnte. Das ist völlig verständlich. Doch einige dieser Annahmen können den Weg zu mehr Lebensqualität ungewollt erschweren.

Hier sind sieben Denkfehler, denen ich in meiner Arbeit immer wieder begegne – und warum ein neurozentrierter Blick neue Möglichkeiten eröffnen kann.


1. Denkfehler: „Schmerz bedeutet automatisch Schaden.“

Viele Menschen setzen Schmerz mit einer Verletzung oder einem Gewebeschaden gleich. Bei akuten Verletzungen trifft das häufig zu. Bei chronischen Schmerzen ist die Situation jedoch oft deutlich komplexer.

Das Nervensystem kann Schmerz erzeugen, obwohl das Gewebe längst verheilt ist. Schmerz ist deshalb nicht immer ein zuverlässiger Maßstab dafür, wie viel Schaden tatsächlich vorhanden ist.

2. Denkfehler: „Ich muss nur die schmerzende Stelle behandeln.“

Ob Knie, Rücken, Schulter oder Nacken – der Blick richtet sich meist ausschließlich auf die schmerzende Körperregion.

Das Nervensystem verarbeitet jedoch ständig Informationen aus Augen, Gleichgewichtssystem, Atmung, Gelenken, Haut und vielen weiteren Bereichen. Wenn diese Informationen verbessert werden, kann sich auch das Schmerzempfinden verändern.

3. Denkfehler: „Ich muss mich einfach mehr entspannen.“

Entspannung kann hilfreich sein. Doch das Nervensystem hat nicht das Ziel, dauerhaft entspannt zu sein.

Ein gesundes Nervensystem kann flexibel zwischen Anspannung und Entspannung wechseln – je nachdem, was eine Situation gerade erfordert. Entscheidend ist daher nicht, möglichst immer entspannt zu sein, sondern möglichst flexibel auf unterschiedliche Anforderungen reagieren zu können.

4. Denkfehler: „Wenn eine Übung hilft, muss ich sie nur oft genug machen.“

Nicht jede Übung passt zu jedem Menschen. Was einer Person guttut, kann bei einer anderen wirkungslos sein oder die Beschwerden sogar verstärken.

Deshalb lohnt es sich, Übungen gezielt auszuwählen und zu beobachten, wie das eigene Nervensystem darauf reagiert.

5. Denkfehler: „Ich muss lernen, mit den Schmerzen zu leben.“

Akzeptanz kann ein wichtiger Schritt sein. Gleichzeitig bedeutet sie nicht, dass Veränderungen ausgeschlossen sind.

Unser Nervensystem bleibt ein Leben lang anpassungsfähig. Auch bei langjährigen Beschwerden können neue Strategien helfen, den Alltag wieder leichter zu gestalten.

6. Denkfehler: „Es gibt die eine richtige Methode.“

Viele Betroffene suchen verständlicherweise nach der einen Übung oder der einen Behandlung, die endlich alles löst.

Chronische Schmerzen entstehen jedoch meist durch ein Zusammenspiel verschiedener Faktoren. Deshalb braucht es häufig mehrere Stellschrauben statt einer einzigen Patentlösung.

7. Denkfehler: „Mein Körper arbeitet gegen mich.“

Wer täglich Schmerzen erlebt, hat schnell das Gefühl, der eigene Körper sei zum Feind geworden.

Aus neurozentrierter Sicht verfolgt das Nervensystem jedoch ein anderes Ziel: Es möchte schützen. Manchmal reagiert es dabei übervorsichtig und sendet Schmerzsignale, obwohl keine akute Gefahr mehr besteht. Dieses Verständnis eröffnet oft einen neuen Blick auf den eigenen Körper – nicht als Gegner, sondern als Partner, dessen Sprache man besser verstehen lernen kann.


Fazit

Chronische Schmerzen sind selten so einfach, wie sie auf den ersten Blick erscheinen. Deshalb lohnt es sich, vertraute Denkweisen immer wieder zu hinterfragen und das Nervensystem in den Blick zu nehmen.

Genau dabei möchte ich dich unterstützen.

In meinem neuen Kursheft findest du Workshops und Angebote rund um neurozentrierte Strategien – verständlich erklärt und mit vielen praktischen Übungen für den Alltag. Vielleicht ist genau jetzt der richtige Zeitpunkt, einen neuen Weg auszuprobieren.

Darüber hinaus ist auch eine individuelle 1:1-Online-Begleitung möglich. Gemeinsam schauen wir auf dein persönliches Beschwerdebild und entwickeln neurozentrierte Strategien, die zu deinem Alltag passen.

Den Anmeldelink sowie alle Informationen zu den Workshops und der 1:1-Online-Begleitung findest du im Kursheft.

Ich freue mich darauf, dich auf deinem Weg zu begleiten.

Klicke hier zum Kursheft!

Sonntag, 2. August 2026

Mein neues Kursprogramm und die 1:1-Online-Schmerzbegleitung: Neue Wege aus dem Schmerz

 






Der August bringt spannende Neuigkeiten mit sich: Mein neues Kursprogramm für das zweite Halbjahr ist fertig und hält einige besondere Erweiterungen für dich bereit.

Freue dich auf einen weiteren Kursstandort, drei neue Workshopthemen und ein Angebot, das sich viele Menschen schon lange gewünscht haben: die 1:1 neurozentrierte Online-Schmerzbegleitung bei Gelenkschmerzen und Fibromyalgie.

Klicke direkt zum Kursheft und entdecke den Aktionspreis für die neue 1:1-Schmerzbegleitung:

Zum Kursheft hier klicken!


1:1-Schmerzbegleitung

Schmerzen können den Alltag erheblich einschränken und die Lebensqualität beeinträchtigen. Viele Betroffene haben bereits unterschiedliche Behandlungen ausprobiert und wünschen sich einen neuen Blick auf ihre Beschwerden.

Mit der neurozentrierten Schmerzbegleitung biete ich eine individuelle Unterstützung an, bei der das Nervensystem im Mittelpunkt steht. Denn Schmerz entsteht nicht allein dort, wo er gespürt wird. Unser Gehirn verarbeitet ständig Informationen aus dem Körper und der Umwelt und entscheidet, wie sicher oder bedrohlich eine Situation eingeschätzt wird. Genau hier setzt die neurozentrierte Arbeit an.

Für wen ist die Begleitung geeignet?

Die Begleitung richtet sich insbesondere an Menschen mit:

  • Fibromyalgie
  • Kopf- und Nackenschmerzen
  • Schulterschmerzen
  • Rückenschmerzen
  • Hüftschmerzen
  • Knieschmerzen

Sie eignet sich für alle, die ihre Beschwerden besser verstehen möchten und offen dafür sind, neue Wege im Umgang mit Schmerzen kennenzulernen.

Warum online?

Die Online-Begleitung bietet zahlreiche Vorteile:

  • Teilnahme bequem von zu Hause aus
  • Keine Anfahrtswege
  • Ortsunabhängige Terminvereinbarung
  • Umsetzung der Übungen direkt im eigenen Umfeld
  • Mehr Flexibilität im Alltag

Gerade bei chronischen Schmerzen oder eingeschränkter Mobilität kann die Online-Begleitung eine besonders angenehme und alltagstaugliche Lösung sein.

So läuft die Begleitung ab

Damit wir die gemeinsame Zeit optimal nutzen können, beginnt die Begleitung bereits vor unserem Termin.

1. Online-Anmeldebogen

Die Anmeldung erfolgt über einen Online-Fragebogen. Dieser liefert mir bereits wichtige Hinweise zu deinen aktuellen Beschwerden und möglichen Einflussfaktoren.

Den Link zum Anmeldebogen findest du hier im Kursheft!


2. Vorbereitung zu Hause

Vor unserem Termin bekommst du ein kurzes Vorbereitungsvideo sowie eine Materialliste. Dafür benötigst du lediglich einige wenige, in den meisten Haushalten vorhandene Materialien.

3. Unterlagen für deinen Alltag

Zusätzlich erhältst du ein Skript mit den wichtigsten Informationen sowie einen Umsetzungsbogen zum Selbstausdrucken. So kannst du die Inhalte strukturiert in deinen Alltag integrieren und deine Erfahrungen dokumentieren.

4. Individuelle Online-Begleitung (90 Minuten)

In der 90-minütigen Einzelbegleitung analysieren wir gemeinsam deine Situation aus neurozentrierter Sicht. Mithilfe gezielter Tests, Wahrnehmungs- und Bewegungsübungen finden wir heraus, welche Reize dein Nervensystem unterstützen können und welche Strategien für dich sinnvoll sind.

Du erhältst konkrete, auf dich abgestimmte Übungen und Empfehlungen, die du direkt im Alltag anwenden kannst.

5. Online-Follow-up nach etwa sechs Wochen (30 Minuten)

Nach rund sechs Wochen treffen wir uns erneut online. In diesem 30-minütigen Termin besprechen wir deine Erfahrungen, beantworten offene Fragen und passen die Empfehlungen bei Bedarf an deine aktuelle Situation an. 


Neben dem neuen Beratungsangebot erwarten dich ein zusätzlicher Kursstandort sowie drei neue Workshops mit spannenden Themen rund um Entspannung, Bewegung und Gesundheit.

Entdecke alles hier im Kursheft!

Ich freue mich darauf, dich im zweiten Halbjahr begleiten zu dürfen.


Du hast Schmerzen, aber die Untersuchungen zeigen nichts?

  Canva Du hast Schmerzen, aber die Untersuchungen zeigen nichts?  Das bedeutet nicht, dass deine Schmerzen nicht real sind Du hast Schmerze...